Blogtour „Der Mitternachtsladen: Getrennte Pfade“ – Ein Interview mit Aidan Ailbeart

Aidan Ailbeart ist bereits seit mehreren Jahrzehnten ein Clanführer der englischen Siodhach. Der Sitz des Stammesoberhaupts ist Marlborough Castle, nicht weit vom Dorf Wiltunscir in Südengland entfernt. In unserer Welt ist das Dorf zu einer Stadt gewachsen und trägt den Namen Wilton. Die Grafschaft allerdings heißt Wiltshire. Nicht weit von Wilton liegen Stonehenge, der Steinkreis von Avebury und der Savernake Forest. Die beiden letztgenannten Orte spielen auch im Buch eine nicht ganz unwichtige Rolle.

Und obwohl Aidan Ailbeart den Menschen eher abgeneigt ist, war er so freundlich, sich für ein Interview bereit zu erklären.

Unter dem Interview mit Aidan Ailbeart findet ihr übrigens die Interviews mit den anderen Charakteren verlinkt.
Titelfoto: Old Wardour Castle, flickr.com/Leimenide


Mr. Ailbeart, vielen Dank, dass Sie sich die Zeit nehmen, um ein paar meiner Fragen zu beantworten. Gegenüber Brendan Fenway haben Sie gesagt, sie wüssten nicht, ob es bei Ihnen im Norden noch Tore gäbe, und es würde sie auch nicht kümmern. Ist es als Clanführer nicht aber ihre Aufgabe, die Tore zu einer anderen Welt zu kennen?

Als Clanführer ist es meine oberste Aufgabe, für meine Leute zu sorgen. Ich kümmere mich darum, dass sie im Winter genug zu essen habe, lasse für den Kriegsfall Burgen errichten und instandhalten und spreche Recht. Da bleibt wenig Zeit für anderes. Zumal sich hier niemand für die Menschenwelt interessiert.

Stören Sie an den Menschen tatsächlich nur die mangelnden magischen Fähigkeiten, sowie die Blind- und Taubheit für den Mond auf dem See und das Wispern der Bäume im Wind oder steckt mehr dahinter?

Menschen stören mich nicht – sie interessieren mich einfach nicht. Sie haben mit uns nichts gemein. Ich wüsste nicht, worüber ich mich mit einem von ihnen unterhalten würde, sollte ich einmal einen treffen. Was soll ich mit jemandem anfangen, der nicht die leiseste Verbindung zu den Wundern hat, die ihn umgeben?

Als ihr Brendan Fenway erklärt habt, er müsste sich erst beweisen, hattet ihr da bereits den Baum im Saversnake im Sinn?

Jeder hier weiß, dass der Saversnake seine Geheimnisse hat, die er jedem auf andere Weise offenbart. Aber nein, ich hatte den Baumgeist nicht im Sinn. Selbst wenn ich daran gedacht hätte, hätte ich den jungen Fenway nicht dorthin geschickt. Schließlich muss jeder seinen Weg selbst finden.

Seid ihr ebenfalls im Saversnake gewesen, um euch zu beweisen, und was habt ihr damals gesehen?

Natürlich war ich schon oft im Saversnake, doch für mich hält er keine Queste bereit. Mein eigener Weg führte mich als junger Mann ganz woanders hin. Schließlich muss man fortgehen, um sich zu ändern, nicht wahr? Brendans Tante Maeva war damals an meiner Seite.

Wie steht Ihr mittlerweile, nach den Ereignissen, zu den Menschen?

Was Ihr nur mit den Menschen habt! Sie sind mir gleich, das sagte ich doch bereits. Aber wenn ich von den jüngsten Ereignissen höre und dem Ärger, der sich bei Fenways Laden zusammenbraut, kann ich nur sagen, dass es für alle wohl am besten wäre, wenn sich unsere Welten auf ewig trennen würden.

Vielen Dank für das Interview, Mr. Ailbeart!

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Und hier findet ihr die weiteren Interviews:
Laura von Magischer Bücherwald: Brendan Fenway
Bianka von Biankas Bücherblog: Lord Fenway
Chrissy Em Rose: Maeva
Bei mir: Aidan Ailbeart
Martina von Martinas Bücherwelt: Lina Dornscheidt
Lilli von Geeksantiques: Arvid

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