Eine Stadt voller Geheimnisse … und Alchemika

Nachdem ich erst vor kurzem an der Leserunde zu „Das Schwert der Totengöttin“ teilgenommen hatte, habe ich die Leserunde zum zweiten Teil „Der Garten der schwarzen Lilien“ gleich drangehängt. Ich glaube, das sagt schon alles über die Geschichte aus, oder?


Katharina V. Haderer – Der Garten der schwarzen Lilien
Das Schwert der Totengöttin Nif ist immer noch verschwunden. Nachdem sich die Toten erhoben haben, sind die Alchemistin Mirage DeBois und der Gardist Erik Zejn in Tradea geblieben, um Nifs Rückgrat wieder zu finden, auch wenn sie sich beide nach wie vor nicht ganz grün sind. Die Suche danach gestaltet sich aber alles andere als einfach und bringt Mirage und Erik auf die Spur einer Diebesgilde und einer Verschwörung. Um die allerdings aufzudecken müssen sie, im wortwörtlichen Sinne, abtauchen.

Tradea ist nach wie vor ein unsicheres Pflaster. Das Schwert der Totengöttin Nif ist immer noch nicht wieder aufgetaucht und die Untoten treiben weiterhin ihr Unwesen. Alchemistin Mirage DeBois und Gardist Erik Zejn vermuten allerdings, dass mehr dahintersteckt als nur das verschwundene Schwert. In „Der Garten der schwarzen Lilien“ verknüpft Katharina V. Haderer die Handlungsstränge des Vorgängerbandes geschickt mit neuen Ereignissen und lassen die Leser tiefer in die Magie der Alchemisten und die Strukturen in Tradea eintauchen. Wie bereits in „Das Schwert der Totengöttin“ liefert auch der Titel „Der Garten der schwarzen Lilien“ den Schlüssel zur zumindest vorläufigen Auflösung der Ereignisse.

Der zweite Band der „Black Alchemy“ Reihe steht in Sachen Erzähltempo und Spannung seinem Vorgänger in nichts nach. Zusätzlich erfährt man mehr über die Strukturen und die Gesellschaft in Tradea und bekommt so ein vollständigeres Hintergrundbild zur Geschichte. Zusätzlich leisten die beiden Hauptcharaktere Mirage und Erik sich wieder einige Wortgefechte, sodass neben der Spannung der Humor ebenfalls nicht zu kurz kommt.

Katharina V. Haderer: Der Garten der schwarzen Lilien, 2019, 400 Seiten, Knaur Verlag
ISBN 978-3-426-52526-5 (Taschenbuch)
9,99 Euro

ISBN 978-3-426-45718-4 (e-Book)
9,99 Euro

Das Buch wurde mir von der Autorin und vom Knaur Verlag zur Verfügung gestellt. Vielen Dank dafür!

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