Hamburg is all booked

Vier Wochen Lehrgang können verdammt lang sein. Allerdings hab ich meine Freizeit in Hamburg dazu genutzt, die Stadt ein bisschen aus buchiger Sicht zu entdecken. Das Bild oben ist übrigens im Levantehaus in der Mönckebergstraße entstanden. Dort hängt der Himmel bzw. die Decke voller Bücher.


Literaturhauscafé

Man soll dem Leib etwas Gutes bieten, damit die Seele Lust hat, darin zu wohnen.“
Winston Churchill

img_20191006_172115-1Das Zitat von Winston Churchill ist im Café im Literaturhaus Programm. In der Villa an der Außenalster lässt sich bei einem guten Buch richtig lecker Kaffee trinken und Kuchen essen. Dort kann man sogar mit den Schriftstellern frühstücken. Zumindest sind die Frühstücksangebote nach Schriftstellern benannt. Und so trifft man beispielsweise Astrid Lindgren, F.Scott Fitzgerald, Graham Greene, Ernest Hemingway oder Hans Christian Andersen auf kulinarische Art. Allerdings ist das Angebot an Getränken und Speisen dort auch etwas teurer.

 

J.R.R. Tolkien und Loth Lorien
img_20191004_151721Von Hamburg aus direkt nach Mittelerde – das geht. Wenn auch nicht ganz so, wie man vielleicht denkt. Zwischen Elbphilharmonie und Landungbrücken liegen die beiden Segelschiffe „J.R.R. Tolkien“ und „Loth Lorien“ vor Anker. Auf beiden Schiffen kann man  übernachten oder den Salon für Feiern mieten. Wenn gerade nichts los ist, kann man die Schiffe aber auch so besichtigen. Von Oktober bis Anfang Mai sind die beiden Segler auf Winterurlaub in Hamburg, dann geht es wieder über die sieben Weltmeere.

 

Reiseführer „Literarisches Hamburg“
lithamWer hätte gedacht, dass so viele Schriftsteller in Hamburg gelebt oder gearbeitet haben oder Kontakte nach Hamburg hatten? In dem Reiseführer „Literarisches Hamburg“ werden 99 Schriftstellerinnen und Schriftsteller vorgestellt, die einen besonderen Bezug zu Hamburg haben. Ob Gotthold Ephraim Lessing, die Familie Mann oder Heinz Erhardt, die Bandbreite der vorgestellten Personen ist groß. Dabei findet man immer erst einen biographischen Teil an den sich Adressen der Wohn- und Wirkungsstätten anschließen. Da diese zusätzlich auf einem Stadtplan eingetragen sind, kann man so eigene literarische Stadtrundgänge planen. Ich bin durch Zufall auf das Buch gestoßen. Meiner Recherche nach ist der Titel leider nur noch antiquarisch zu bekommen.

 

DRAMABENTEUEROMANZEN
img_20191018_181327-1Ich habe in Hamburg ein ganz schönes Stück außerhalb gewohnt. Vom Bahnhof Altona ging es noch etwa zwanzig Minuten mit dem Bus bis zu meiner Wohnung. Was fahrtechnisch manchmal etwas lang war, war aus lesetechnischer Sicht aber umso besser. Denn so habe ich die fahrenden Bücherregale der VHH kennengelernt. Unter dem Motto DRAMABENTEUEROMANZEN sind in manchen Bussen richtige Regale eingebaut, aus denen die Bücher selbst bei einer starken Bremsung nicht herausfallen können. img_20191017_164345-2Die Bücher sind alle mit einem Aufkleber auf dem Cover versehen:
Perfektes Happy End: Buch wieder im Bus“.
Und tatsächlich funktioniert die Busbibliothek sehr gut. Manche Bücher sind mir nach einiger Zeit in anderen Bussen wieder begegnet.

 

Märchenwelten
Auf den Spuren von Zwergen, Königen, Prinzessinnen, mutigen Wanderern und weisen Frauen bewegt man sich in den Märchenwelten in der HafenCity. Oder kurz gesagt, auf den Spuren von Jacob Reckless. Auch, wenn der in der Geschichte, die man in der Ausstellung erlebt, gar nicht vorkommt. Allerdings ist das eher Nebensache, wenn man selbst durch ein Märchen wandern kann und so ganz nebenbei noch das Märchenland retten muss. Meinen ausführlichen Bericht zu den Märchenwelten findet ihr hier.
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